Pentest vs. Vulnerability Scan
Ein Vulnerability Scan liefert schnelle Breite, ein Pentest liefert Tiefe und belastbare Nachweise. Die richtige Wahl haengt davon ab, ob Sie Risiko-Nachweise brauchen oder erst einmal eine Bestandsaufnahme.
Kurzvergleich
Scan: Schwachstellen-Inventar
Pentest: Ausnutzbarkeit + Impact
Scan: automatisiert
Pentest: manuell + kontextbezogen
Scan: Liste + CVSS
Pentest: PoCs, Priorisierung, Executive Summary
Scan: kontinuierlich
Pentest: vor Go-Live, Audits, Aenderungen
Scan: False Positives/Negatives
Pentest: begrenzte Breite
Wann ein Vulnerability Scan sinnvoll ist
- kontinuierliche Uebersicht fuer grosse Landschaften
- fruehe Phase, um Angriffsflaeche zu verstehen
- regelmaessige Baseline (monatlich/vierteljaehrlich)
Wann ein Pentest sinnvoll ist
- vor Produkt-Launch oder externem Audit
- nach Architektur-Aenderungen oder Migrationen
- bei sensiblen Daten oder externen Zugaengen
Typische Fehlentscheidungen
- Scan als Pentest verkaufen lassen
- Pentest ohne klaren Scope beauftragen
- nur Scans fahren, aber keine Risiko-Nachweise haben
Was beide nicht leisten
- ersetzen keine sichere Architektur
- ersetzen kein Monitoring
- liefern keine absolute Sicherheit
Entscheidungscheck
1) Brauche ich Nachweise (Impact) oder reicht Bestand (Inventar)?
2) Gibt es kritische Systeme, die realistisch getestet werden muessen?
3) Ist Scope und Zielsetzung sauber definiert?
Beschreiben Sie kurz Ihre Situation. Wir helfen bei der Einordnung und der passenden Wahl.
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